Mini Interview mit Doris:

Welche Ausbildung hast du an der Bio-Medica absolviert?
Ich habe die Ausbildung zur Komplementärtherapeutin in Reflexzonen gemacht.

Welcher Teil der Ausbildung hat dir besonders gefallen?
Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, da die Ausbildung insgesamt sehr abwechslungsreich und spannend war. Besonders begeistert hat mich in den letzten zwei Modulen (Reflex Prof 1 & 2), wie während der Behandlung gezielt die Selbstwahrnehmung, die Selbstregulation sowie die Genesungskompetenz der Klient:innen, von uns Komplementärtherapeut:innen, gefördert werden kann.

Was war für dich die grösste Herausforderung während der Ausbildung – und wie bist du damit umgegangen?
Meine hohen Erwartungen an mich selbst – insbesondere mein Perfektionismus – haben mich zwischendurch sehr gefordert. Das regelmässige Reflektieren, die intensive persönliche Auseinandersetzung sowie das Lesen von Fachliteratur haben mir geholfen.

Wie sieht dein Praxisalltag heute aus?
Mein Praxisalltag ist sehr abwechslungsreich, da ich ganz unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Beschwerden und Themen begleiten darf. Ich arbeite vier Tage pro Woche in der eigenen Praxis in Birrwil. Einen Tag pro Woche arbeite ich in einem Kompetenzzentrum für Endometriose und Baucherkrankungen in Lenzburg. Weiter biete ich auch Kurslektionen in Mental- & Körperentspannung (Methode Yoga Nidra) an. Zum Praxisalltag gehören auch Marketingaktivitäten, Buchhaltung, Krankenkassenberichte schreiben etc.

Was würdest du zukünftigen Studierenden mit auf den Weg geben, die sich für eine Ausbildung im komplementärtherapeutischen Bereich interessieren?
Das Leben während der Ausbildung gut planen. Dazu gehören unter anderem Präsenz-/Lernstunden, schriftliche Arbeiten verfassen, Beruf, Praxisaufbau, Familie und soziales Umfeld. Schaut gut auf euren Energielevel, denn das viele «Studieren» und Reflektieren kostet auch Powerfrauen viel mehr Energie, als man sich vorstellen kann!